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Der Tstistikamma National Park

Südafrika

Highlight der Garden Route?

Gut möglich! Der 1964 ernannte Nationalpark zählt mit Sicherheit zu einer der beliebtesten Destinationen entlang der Garden Route. Der Tsitsikamma National Park lockt mit seinen wunderschönen Küsten- und Waldabschnitten. Die Größe des Parks wuchs der die Jahre stetig an, die immer neue Bereiche hinzukamen, wie unter anderem das Nature’s Valley. Seit 2009 gehört der Park zum Garden Route National Park, der sich über den Küstenabschnitt von westlich liegenden George bis hin zum östlichen Humansdorp schlängelt.
Das Klima ist meist mild und liegt ungefähr zwischen 10 – 25°C. Neben der faszinierenden Natur ist auch die Tierwelt extrem vielfältig. Der Tstitsikamma Nationalpark beherbergt vor allem Wale, Delfine und Otter um die Küstenregion. Daher auch die Namensgebung für eine der wohl spektakulärsten Mehrtageswanderungen der Welt, der Otter Trail. Zudem hat man hier die Chance eine Vielzahl der zuckersüßen Dassies zu Gesicht zu bekommen. Der Eintritt für den Park beträgt 217 Rand/Tag/Person.

Das Storms River Mouth Restcamp

Man kann natürlich auch außerhalb des Nationalparks übernachten. Viel schöner ist es aber direkt inmitten dieser unglaublichen Natur zu übernachten. Deswegen übernachteten wir im Storms River Mouth Restcamp, welches direkt an der rauen Küste gelegen ist. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Von Stellplätzen für Wohnmobile, Zeltplätze, Blockhütten bis über die direkt am Meer liegenden Oceanettes gibt es viele Möglichkeiten unterzukommen.

Wir waren in einer voll ausgestatteten Oceanette. Man muss zugeben, diese sind schon etwas in die Jahre gekommen und wir hatten auch einige schlechte Bewertungen bei TripAdvisor gelesen. Aber entweder hatten wir Glück oder die Meinungen bei TripAdvisor sind einfach ein wenig überzogen. Jedenfalls war die Ausstattung vollkommen ausreichend und in Ordnung für 2 Nächte und spätestens der Blick von der üppigen Terrasse auf den Ozean hinaus machte alles wett.

Wie alle anderen SAN Parks verfügt das Mouth Rest Camp auch über einen Shop und ein Restaurant. Das Restaurant befindet sich allerdings gerade leider in einem Zelt an den Klippen, da das eigentliche Restaurant leider durch ein Feuer zerstört wurde.

WHAT TO DO

#1

Der Mouth Trail und die weltberühmte Hängebrücke

Über den ca. 2 km langen, wunderschönen Mouth Trail gelangt man vorbei an Buchten und durch die schönen dschungelartigen Wälder an die Hängebrücke. Die Brücke zählt tatsächlich zu einem der Highlights innerhalb des Parks. Die Hängebrücke über dem Stormsriver ist 77 m lang und liegt durchschnittlich 7 m über dem Wasserspiegel. Die Brücke wurde von Jackie Deforce um 1968 erbaut und hält ca. 25 Personen, die sich gleichzeitig auf der Brücke befinden aus. Bisher scheint es also so als wären tatsächlich nie mehr Besucher gleichzeitig über die Brücke spaziert. Obwohl das Hinweisschild bei hohem Traffic an Touristen mit Sicherheit auch mal leicht übersehen werden könnte. Die Brücke wurde 2009 um zwei weitere Hängebrücken erweitert.

#2

Der Big Tree

Der Big Tree befindet sich direkt an der N2, kurz vor der Abzweigung zum Tsitsikamma Storms River Mouth Restcamp. Der Eintritt beträgt 43,50 Rand. Der Yellowood Tree ist inzwischen um die 1600 Jahre alt hat einen Durchmesser von ca. 9 m und ist an die 37 m hoch – ein absoluter Gigant seiner Umgebung. Darüberhinaus kann man den Besuch des Baumes mit einer kleinen Wanderung verbinden. Hier gibt es unterschiedliche Routenlängen.

#3

Nature's Valley

Nature’s Valley scheint wohl nach wie vor noch ein kleiner Juwel zu sein. Vor 2 Jahren war ich schon einmal an diesem unbestritten magischen Ort. Der große, lange Sandstrand eingebettet in die Wälder- und Hügellandschaften solltet ihr definitiv besuchen. Am Besten auch vormittags. Ich hatte beide Male das Glück den riesigen Strand für mich zu haben und das kann schon magisch sein. Jedoch hatte ich beim zweiten Mal das Gefühl, das dieser vermeintliche Geheimtipp soglangsam deutlich mehr Anklang gefunden hat.

#4

Der Waterfall Trail

Länge: 6 km
Dauer: ca. 4 1/2 Stunden
Trittsicherheit gefordert!
Der Waterfall Trail war wirklich das Highlight. Vor allem, weil wir unglaublich Glück hatten. Am Tag unserer Ankunft war der Trail wegen überschwemmten Teilen gesperrt. Glücklicherweise änderte sich dies noch. Der Trail ist kein Rundweg und hat hin und zurück eine Gesamtlänge von 6 km. Das mag jetzt erstmal nach ziemlich wenig klingen. 6 Kilometer können aber durchaus länger dauern, als man denkt. Über die Gesteine der Klippen, durch Wälder bis hin zum Wasserfall kann die Wanderung durchaus anspruchsvoll sein, vor allem bei Regen. Da würde ich ehrlich gesagt, die Wanderung eher meiden, da es wirklich sehr rutschig und gefährlich werden kann.

Nichtsdestotrotz der Anblick des Wasserfalls entschädigt den mühsamen Hinweg wirklich. Der Wasserfall liegt direkt an der Küste, stürzt in einen Pool, welcher dann anschließend ins Meer mündet. Ein absolutes Highlight für Naturliebhaber, wirklich!

Sonnendes Dassie

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