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San Francisco

Tatsächlich ist San Francisco nicht gerade klein. Jedoch lässt es sich bestens zu Fuß entdecken. Wir liefen hier an manchen Tagen gut unsere 25 Kilometer durch die Stadt, aber es lohnte sich. Generell sind Städte zu Fuß viel besser zu erfassen und zu verstehen. Also, los geht’s!

Beste Reisezeit

Durch den extremen Wetterwechsel in San Francisco  sind vor allem die Monate Mai – September besonders gut geeignet. Zu dieser Zeit gibt es weniger Niederschlag. Generell lässt sich San Francisco aber in jeder Jahreszeit bereisen, da das Wetter bei einer Städtereise nicht im Fokus stehen.

If you're Going to San Francisco …

San Francisco verkörpert nach wie vor das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Und auch heute sind diese Vibes noch spürbar. San Francisco besticht aber auch vor allem durch seine tolle Lage direkt an der Westküste und dem Sunshine State Kalifornien – wobei es in San Francisco gar nicht so sonnig ist. Das Wetter ändert sich hier sehr schnell durch die direkte Lage am Pazifik. Dennoch besticht San Francisco durch seinen bunten Mix. Die wohl in aller Munde bekannte Golden Gate Bridge hat schon etwas Magisches an sich. Vor allem, wenn Sie direkt durch die Sonne angestrahlt wird. Charakteristisch sind aber auch die steilen Straßen und die dazu gehörigen weltberühmten Cable Cars.  

#1

Alcatraz

Alcatraz, auch oftmals The Rock genannt, galt von 1934 bis 1963 als das sicherste Gefängnis der Vereinigten Staaten. Keiner der 36 Gefangenen, die die Flucht aus dem Hochsicherheitstrakt wagten, waren erfolgreich. Entweder sie wurden auf der Flucht gleich erschossen, ertranken aufgrund der eisigen Wassertemperaturen oder der sie wurden durch die starke Störmung in das Meer getrieben. Um die 1500 Männer verbrachten hier einen großen Teil ihres Lebens darunter auch Verbrecher wie Mafiaboss Al Capone, Robert Birdman Strout und Machine Gun Kelly. Ein Besuch der Festung kann ich euch wärmstens empfehlen. Auch wenn der Eintrittspreis mit 45 Dollarn für eine halbtägige Day-Tour doch recht hoch ist. Aber die Audio-Tour ist tatsächlich richtig spannend aufgebaut und es ist unglaublich interessant sich durch diese Mauern zu schleichen. In der Hauptsaison solltet ihr jedoch evtl. vorab Karten besorgen, da hier ein hoher Andrang herrscht. Als wir Mitte September dort ware hatten wir allerdings Glück und bekamen noch gut Karten. Infos zu den Tickets, Touren und Fährenzeiten findet ihr hier.

#2

Golden Gate Park

Der Golden Gate Park ist etwa 5 Kilometer lang und 800 Meter breit. Entworfen wurde der Park im Jahr 1871. Hier kann man wunderbar Stunden lang sparzieren und immer wieder etwas Neues entdecken. Seien es Wälder, Seen oder botanische Gärten. Der Golden Gate Park erstreckt bis zur Pazifikküste und ist eine üppig grüne Oase, in der man sich wunderbar vom Großstadttrubel San Franciscos erholen kann. Besonders viel Spaß macht das ganze mit einem Fahrrad. Allerdings würde ich euch empfehlen, dass Fahrrad schon außerhalb des Parks zu mieten. Im Gold Gate Park sind diese nämlich exorbitant teuer. Hier kommt ihr bis zu Preisen für die ihr euch auch ein Auto für einen Tag mieten könntet.

Painted Ladies

Jeder bekennende Full-House Fan kennt sie. Die Painted Ladies am Alamo Square Park, die bunt gestrichenen Holzhäuser im viktorianischen Stil. Früher gab es extrem viele dieser Häuser in San Francisco, jedoch wurden die meisten leider nicht vor dem großen Erdbeben und Brand in 1906 verschont.

#3

#4

Fisherman’s Wharf

Eines der beliebtesten Ausflugsziele in San Francisco – das Fisherman’s Wharf. Es ist eine kunterbunte Mischung aus zahlreichen Attraktionen, darunter Museen, ein Aquarium mit Unterwassertunnel, Seelöwen am Pier, zahlreiche Restaurants und ein historisches Kinderkarussell. Hier lässt sich der Gaumen besonders gut mit Meeresfrüchten verwöhnen. Besonders toll ist hier auch die alte Markthalle im ehemaligen Ferry Terminal, auf jeden Fall einen Besuch wert.

#5

Golden Gate

Das absolute Wahrzeichen der Stadt – die wohl bekannteste Brücke der Welt. Sie ist ganze  25 m breit, 2,7 km lang und ragt bis zu 235 m in die Höhe. Sie verbindet das Stadtzentrum mit den Marin Headlands. Ihr Name lässt sich auf den Goldrausch in Kalifornien zurückführen. Durch das offene Meer ist die Brücke oft in dichten Nebel gehüllt. Auch wir versanken gerade so nur zu in Nebel, als wir mit dem Fahrrad darüber fuhren. Zwei Kilometer weiter weg war allerdings das schönste Wetter. Jedoch während es auf der Brücke stürmte und tröpfelte. Allerdings hatten wir 2 Tage später Glück bei einem sonnigen Tag mit dem Auto darüber zu fahren.

#6

Chinatown

San Franciscos Chinatown ist eines der größten chinesischen Viertel außerhalb Asiens. Das Dragon Gate ist der offizielle Eingang in diesem chinesischen Viertel, der 24 Häuserblöcke umfasst. Da wir immer zu Fuß unterwegs waren liefen wir jeden Abend durch Chinatown und es war immer wieder interessant dort, denn in diesem Stadtteil ist wirklich immer was los. Bunter Lichter, viel Gewusel und ein wenig chinesische Architektur.

#7

Coit Tower

Eines der Highlights um sich einen Überblick über die Stadt zu verschaffen. Man hat einen sensationellen Blick über die Stadt vom auf dem Telegraph Hill stehenden 64 m hohen Aussichtsturm. Allerdings kostet der Ausblick auch schlappe 8 Dollar, ist aber jeden Cent wert, glaubt mir!

Where to stay

Wir waren im Oasis Inn untergekommen. Es war in Ordnung, da wir eh kaum auf dem Zimmer waren. Ich würde es jetzt aber auch nicht weiter empfehlen, da es auch recht teuer war. San Francisco hat allerdings auch extrem hohe Übernachtungskosten. So sind 150€/Nacht für ein Doppelzimmer absolut üblich und sogar im günstigen Segent einzuordnen. Am Besten sind daher Airbnbs.
Dieses hat eine tolle Lage! Das ist super günstig. Diese Unterkunft liegt in einem schönen Viertel und diese hat einfach einen fantastischen Ausblick!

 

Where to eat

A la turca Restauraunt, 869 Geary Street Hier waren wir tatsächlich öfters als nur einmal. Tolles Restaurant mit traditionellen türkischen Speisen.

Bean Bag Cafe, 601 Divisadero St. Super Frühstücks-Möglichkeit auf dem Weg zu den Painted Ladies. Nur Vorsicht, die Portionen fallen hier groß aus. Allerdings schmeckt es unglaublich lecker. Hier wird einem die volle Palette des amerikanischen Frühstücks geboten.

iHop, 2299 Lombard St. Absoluter Frühstücks-Klassiker. Wer sich in einen typisch amerikanischen Diner setzen möchte, der ist hier genau richtig. Ein Ventilator dreht  schwungvoll, aber langsam über dir. Die Bedinung, die dir immer wieder dein Glas nachfüllt. Das findest du alles im iHop, neben leckeren Pancakes und Omletts.

Mama’s on Washington Square, 1701 Stockton St. Auch ein super Spot für’s Frühstück, jedoch sehr gefragt, hier also besser reservieren oder früh da sein.

Fischresataurants an den Piers Leider weiß ich nicht mehr, wie unser Restaurant hieß, denn es war wirklich lecker uns preislich in Ordnung. Jedoch sind hier alle Fischrestaurants ziemlich gut, da mit frischen Lebensmitteln vom Markt gearbeitet wird.

 

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