In Schottland, Travel Stories

Meine Schottland Roadtrip Highlights

Schottland reizt mit seiner Vielschichtigkeit und seinen Landschaften. Genau aus diesem Grund zog es uns für knapp 2 Wochen nach Schottland. In der Peak-Season im August ist einiges los und so sollte man sich frühzeitig um Unterkünfte kümmern. Am Besten eignen sich Bed and Breakfasts oder aber auch Zelt und Camper. Im August sollte man vor allem auch von den Midges (Mücken) in den Highlands gewarnt sein. Auch das Wetter zeigt sich hin und wieder rau mit Wind und Regen. All das macht aber Schottland zu dem was es ist – grün, ursprünglich und atemberaubend magisch! Und schließlich ist das offizielle Wappentier Schottlands kein geringeres als das Einhorn.

Kilometer
Tage
x
Porridge zum Frühstück
Millionen Schafe

Die Route

1.

Edinburgh

Ich war beeindruckt, wenn das als Beschreibung überhaupt ausreicht. Ich war der Annahme Edinburgh wäre eine traditionelle, etwas verstaubte, aber schöne Hauptstadt. Doch ganz im Gegenteil, Edinburgh hat richtig Charme und Stil. Die Stadt wirkt quirlig, fancy und hat ist dennoch sehr überschaubar im Vergleich zu London.

Edinburgh ist vor allem ein Highlight, wenn das fringe Festival stattfindet. Hier gibt es überall spannende Gruppen zu entdecken und Aufführungen anzusehen. So trieb es uns zum Beispiel in die Bar Bados zur Cell Block Soweto Show von After Freedom Productions. Eine extrem gute afrikanische Gruppe, die mit Gesang, Tanz und Rythmus überzeugte.

Katzenkaffee

In Edinburgh gibt es sogar ein Katzenkaffee, das “Maison de Moggy”. Das ist ein Cafe in dem tatsächlich ganz viele echte Katzen unterwegs sind und man während ein paar Streicheleinheiten auch gemütlich einen Kaffee trinken gehen kann, echt lustig!

Food

2.

Glasgow

Glasgow ist mit 600.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands. Trotz der Moderne findet auch Tradition hier in den Straßenschluchten statt. Auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert.

Außerdem gibt es hier natürlich zahlreiche tolle Lokale. Wir waren zum Beispiel im “The Bills” frühstücken, was ich nur empfehlen kann. Von fully scottish (Haggis, Black Pudding, Sausages, Hash Browns, Tomatoes und Beans) bis zum healthy Frühstück mit Ei und Avocado, Granola mit frischen Früchten etc. gibt es hier eine reichhaltige Auswahl. Allerdings nicht ganz günstig, wie allgemein das Essengehen in Großbritannien.

3.

Conic Hill

Bei dieser steilen und kurzen Wanderung geht es 350 Höhenmeter bergauf. Oben wartet ein fantastischer Ausblick auf den Loch Lomond und seine kleinen Inselchen.

4.

Glencoe

Mein Lieblingsort bzw. Tal in Schottland. Glencoe ist so unglaublich ursprünglich und natürlich. Die Bergmassive haben eine magische Auswirkung und generell fühlt es sich hier einfach richtig gut an. Die Wanderung um die Three Sisters gibt einem spektakuläre Ansichten auf die Landschaft und man muss so manches Mal seinen inneren Schweinehund überwinden, vor allem bei Starkregen, wenn es gilt durch Flüsse mit starker Strömung, zu wandern. Glencoe holt einen einfach zurück auf den Boden der Tatsachen, zurück in die Natur – back to the roots!

5.

Harry Potter Spots

Als bekennender Fan der Geschichte um Harry Potter durften so einige Highlights nicht fehlen. Zum einen das Glenfinnan Viadukt. Bekannt aus der Szene in der die Schüler mit dem Hogwarts Express nach Hogwarts jährlich fuhren. Des weiteren das Loch Shiel, an dem das trimagische Turnier stattfand. Oder auch Loch Etive, indem Harry, Hermine und Ron mit einem Drachen fliegen und hineinspringen. Ein weiterer magischer Ort war vor allem auch das Loch Eilt, in dem am Ende des Sees die kleine Insel liegt auf der Dumbledore begraben wurde. In Edinburgh findet man zudem noch das Elephant House Cafe, in dem J.K. Rowling begann Harry Potter zu schreiben oder aber auch Orte der Inspiration z.B. auf dem Greyfriars Graveyard fand J.K. Rowling Inspiration was den Namen “Tom Riddle” betraf. In Schottland findet man also eine ganze Menge und trifft auch unglaublich viele Leute an diesen Spots an. Unglaublich welche Faszination die Potter Reihe hier ausübt.

6.

Coral Beach

Auch hier zeigt Schottland noch einmal eine ganz andere Seite von sich. Kaum zu glauben, dass man sich noch in Schottland befindet. Gerade bei schönem Wetter leuchtet das Meer am Coral Beach bezaubernd türkis. Hier lässt es sich aushalten!

7.

Old Man
of Storr

Der Old Man of Storr hat sich inzwischen zwar zur wahren Massentourismuszone entwickelt. Jedoch schafft man es auch hier sich abseits der Massen zu bewegen. Die Wanderung rund um den Old Man of Storr ist wunderschön und wie Schottland generell sehr rau und ursprünglich. Und schließlich ist der Old Man das Wahrzeichen schlechthin für Skye. Ich weiß nicht wie oft ich zuvor Bilder davon in den sozialen Netzwerken gesehen hatte. Fest steht jedoch, dass der Anblick einfach nur magisch wirkt.
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