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Die iSimangaliso Wetland Parks

Südafrika

Seen und atemberaubende Küstenabschnitte

Die iSimangaliso Wetland Parks befindet sich an der Ostküste der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal und vor allem Feucht- und Küstengebiete. In den Feuchtgebieten leben die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas. Im westlichen Teil der iSimangaliso Wetland Parks leben vor allem Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Innerhalb der Seen und Sümpfen brüten Reiher, Pelikane und Störche.

Kosi Bay

Kosi Bay ist tatsächlich noch ein sehr umtouristischer Ort in Südafrika und liegt unweit der Grenze zu Mosambik entfernt und im nördlichen Teil der iSimangaliso Wetland Parks. Die Hauptattraktion bildet hier das sich auf über 18 Kilometern ausbreitende System aus 4 unterschiedlichen Seen: Makhawulani, Mpungwini, KuNhlange und Amanzamnyama. Der erste See besteht aus frischem Quellwasser, der 2. aus Süßwasser und die letzten beiden aus Salzwasser. Der wärmere Fluss, der durch all diese Seen fließt, mündet schlussendlich im kälteren Indischen Ozean, auch „Kosi Mouth“ genannt.

Die Utshwayelo Lodge

Viele Möglichkeiten gibt es hier tatsächlich nicht. Schon bei der Hinfahrt wird deutlich, dass die Uhren hier noch langsamer ticken. Alles wirkt noch unglaublich ursprünglich.

Unsere Unterkunft die Utshwayelo Lodge befindet sich direkt am Gate zu Kosi Mouth. Die ganze Unterkunft ist über Solarpanels betrieben und wirkt wie eine traumhafte Idylle inmitten des Dschungels. Die Lodge bietet mehrer Übernachtunngsmöglichkeiten. Vom einfachen Camping bis hin zum „Glamping“ (glamourus camping) in größeren fest installierten Zelten, welche mit einem Bad, einer großen Terasse und einer Outdoordusche ausgestattet sind. Nachts ist das dann ein ganz besonderes Feeling inmitten der Dschungelgeräusche einzuschlafen. Definitiv eine Erfahrung wert. Besonders freundlich ist das ganze Team, sowohl als auch der Besitzer der Lodge, Mike. Man fühlt sich wirklich willkommen und wenn man Hilfe benötigt, wird diese einem sofort angeboten.

Wir hatten hier ausnahmsweise sogar eine Art Vollpension, da es keine weiteren Möglichkeiten gab Essen zu gehen. Im Nachhinein fanden wir aber heraus, dass man es hier als Camper bzw. Selbstversorger sehr gut aushalten kann. Im Camp gibt es eine Art Gemeinschaftsküche und diverse Sitzmöglichkeiten. Nichts desto trotz, war das Essen unglaublich lecker, vor allem auch das 3 Gänge Dinner abends.

What to do

Vom Gate aus gelangt man nach einem 35 minütigen, abenteuerlichen Spaziergang durch den Dschungel an Kosi Mouth. Hier münden die Seen in den Indischen Ozean. Hier gibt es eine Menge an Sehenswürdigkeiten. Unter anderem zum Beispiel die Fischfallen der Einheimischen. Diese lassen die Fische mit Hilfe der Gezeiten mit viel Geschick in die selbst gebauten Holzspiralen hinein treiben, ein leichtes Spiel also.

Eine weitere Möglichkeit bietet die geführte Schildkröten Tour von der Lodge. Hier bekommt man einen Eindruck, wie die Schildkröten ihrer Eier am Strand ablegen oder aber auch die frisch geschlüpften Schildkröten ihre ersten Schritte ins große Meer wagen.

Die Mündung ins Meer eignet sich außerdem perfekt fürs Schnorcheln. Bei besten Wasser Verhältnissen kann man hier einiges zu sehen bekommen, wie z.B. auch Schildkröten. Geführte Kanufahrten waren auch möglich. Bei diesen kann man auch auf die dort lebenden Fischadler und Flamingos treffen. Diese waren uns allerdings ein wenig zu teuer. Wer es noch etwas bequemer mag, kann natürlich auch ganz einfach mit einem Boot über die Seen schippern.

St. Lucia

St. Lucia liegt genau am anderen Ende des iSimangaliso Wetland Parks und direkt am Estuary River, welcher zahlreiche Hippos und Krokodile beherbergt. Deswegen sollte in Flussnähe immer Vorsicht geboten sein. St. Lucia ist eine kleine Stadt, die hauptsächlich auf den Tourismus ausgelegt ist. Was aber keineswegs negativ aufzufassen ist. Genügend Auswahl an Unterkünften, ein Supermarkt und vor allem genügend Restaurants in Gehweite. Unser liebstes war das Kauai, eine Kette, die auch in Kapstadt vertreten ist. Dort gibt es leckere frisch gemachte Bowls, Wraps, Smoothies, Salate & Co.

Des Weiteren lohnt es sich von St. Lucia aus einen Ausflug nach „Cape Vidal“ zu machen. Das Cape Vidal wird als der schönsten Strand Südafrikas gehandelt. Wobei wir ganz ehrlich sein müssen – er war super schön, aber der völlig einsame Strand an Kosi Mouth war nicht zu toppen. Auf dem Weg zu Cape Vidal gibt es zudem zahlreiche Aussichtspunkte oder aber den „Mission Rocks“ Strand, der definitiv sehenswert ist. Generell gibt es in St. Lucia zahlreiche Möglichkeiten zu schnorcheln, lange Strandspaziergänge zu machen, eine Bootsfahrt über den Estuary zu machen um sich völlig und ganz zu erholen.
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