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Naturwunder Grand Canyon

Der Grand Canyon National Park ist mit Sicherheit eines der größten Naturwunder der Erde. Die unglaubliche 1,6 Kilometer tiefe Schlucht, die der Colorado River hier geschaffen hat, wartet nur darauf erkundet zu werden. Es gibt so einige Möglichkeiten dazu: zu Fuß, per Helikopter, mit dem Maultier, bei einer Wildwasserfahrt oder im Jeep erkunden. Wer leider nicht allzu viel Zeit dafür hat kann von Las Vegas aus auch mit dem Heli über den Canyon fliegen. Das Angebot an Aktivitäten scheint schier unerschöpflich. Zudem gibt es massig Viewpoints, die den Besuchern zur Verfügung stehen. Nehmt euch also ein wenig Zeit für dieses gigantische Naturerbe.

Einer der schönsten Orte überhaupt

Als wir den Canyon zum ersten Mal erblickten konnten wir das kaum in Worte fassen. Die Ausmaße sind unvorstellbar und es wirkt ein wenig so, als hätte ein Maler eine riesige Leinwand gespannt und bemalt. Ganz surreal und auch die Dimensionen sind schwer einschätzbar und greifbar. Wir waren hier am South Rim, von Las Vegas aus etwa 5 Stunden Fahrt und das zieht sich auch ganz schön, da es irgendwann nur noch gerade aus geht … Trotzdem ist es die lange Anreise wert – ein absolutes Highlight auf dem Westküsten Roadtrip!

"Because when you stop and look around – this planet is pretty amazing."

Beste Reisezeit

Wenn ihr nicht nur den Ausblick genießen möchtet, sondern auch in den Canyon reinwandern wollt empfehle ich euch im Zeitraum von Mai-Oktober dort hinzugehen. Die niederschlagsärmsten Monate davon sind der Mai und Juni. Bei Unwetter sollte man aufpassen und sich am Besten nicht im Canyon befinden, da es dort kaum Schutz vor Gewitter gibt. Deswegen berücksichtigt dies auch am Besten bei einer längeren Wanderung.
$ pro Fahrzeug Eintrittskosten
Kilometer tiefe Schlucht
1970
zum Weltkulturerbe ernannt
440
Kilometer lang ist die Schlucht

Flora, Fauna und Tierwelt

Aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede weist der Grand Canyon 5 Klimazonen vor. In höheren Lagen finden sich dichte Wälder, in denen u.a. Kojoten und Pumas beheimatet sind. Diese anzutreffen wird allerdings eher schwierig. Wir hatten allerdings das Glück zumindest einen Steinbock anzutreffen und natürlich viele kleine Eichhörnchen. In den tieferen, heißeren Lagen prägen Sträucher und Kakteen das Landschaftsbild. Hier trifft man dann besonders Echsen, Dickhornschafe, Kojoten, Klapperschlangen und kleine Nagetiere. Der Colorado River bietet zudem Lebensraum für Biber, Taucher, Reiher, Forellen, Frösche und zahlreiche andere Tiere.
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Wandern

Am Grand Canyon gibt es natürlich zig Touren, die ihr laufen könnt. Oben am Rim verkehrt auch ein Shuttle Bus, sodass ihr mit diesem an den vielleicht etwas weiter entfernteren Ausgangspunkt der Wanderung gelangen könnt oder nach einer langen und anstrengenden Wanderung schnell wieder am Besucherzentrum seid. Ich empfehle euch aber wärmstens in den Canyon hinein zu gehen und ihn noch einmal von einer ganz anderen Sicht wahrzunehmen. Wir mussten diese Wanderung leider wegen eines aufziehenden Unwetters abbrechen. Solltet ihr aber etwas länger im Canyon Zeit haben, kann ich euch diese Tageswanderung mit 22 Kilometern absolut empfehlen. Über den South Kaibab Trail geht es hinab in die Schlucht bis dieser den Tonto Trail kreuzt.. Dieser zieht sich über 70 Meilen auf einem Plateau ungefähr 500 Meter über dem Colorado am South Rim entlang und verbindet auf einem gut 4 Meilen langen Teilstück South Kaibab und Bright Angel Trail. Und nachdem der Tonto Trail den Bright Angels Trail gekreuzt hat, gehts wieder bergauf. Hier findet ihr eine Karte auf der ihr die Trails ansehen könnt.

Weitere Aktivitäten

Neben dem Wandern gibt es z.B. die Möglichkeit Rafting Touren am Colorado River zu buchen. Angeboten werden ein- bis zweitätige, drei- bis fünftägige aber auch mehrwöchige Touren. Wer den Ansprüchen einer Wanderung in den Grand Canyon nicht gewachsen ist, dennoch in ihn hinein möchte, hat die Möglichkeit, dies am Rücken eines Maultieres zu tun.

Übernachten

Camping ist lediglich in den ausgebauten Plätzen gestattet. Die Kapazitäten sind jedoch stark begrenzt und in den Sommermonaten sehr rasch ausgereizt.

Phantom Ranch Lodge
Die Phantom Ranch besteht aus Gruppen von Hütten und Schlafkojen am Grund des Grand Canyon. Direkt neben dem Bright Angel Campground gelegen, bietet die alte Ranch sowohl Verpflegung als auch Unterkunft für Wanderer an. Reservierungen müssen mindestens ein Jahr im Voraus gemacht werden. Man erreicht die Ranch über die Trails North Kaibab, South Kaibab oder Bright Angel, wobei die Distanzen zwischen 11 km bis 22 km betragen. Permits für die Übernachtung im Grand Canyon sind beim National Park Besucherzentrum erhältlich.

Roadway Inn Motel

Da wir leider relativ spät dran waren mussten wir uns eine Unterkunft in Flagstaff suchen, welches sich 1,5 Fahrstunden entfernt vom Grand Canyon befand. Dafür war diese Unterkunft super günstig mit ca. 50€/Doppelzimmer und völlig ausreichend, da es am nächsten Morgen früh an den Grand Canyon ging.

Essen

Mexikanisch:
Salsa Brava, 2220 E Route 66

Amerikanisch:
Josephine’s Modern American Bistro, 503 N Humphreys St

Amerikanisch/Mexikanisch:
Criollo Latin Kitchen, 16 N San Francisco St
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