In Südafrika, Travel Stories

Hello Garden Route!

Abenteuer Südafrika

Die Garden Route ist wohl die Roadtrip-Strecke schlechthin für einen Südafrika Urlaub. Denn hier gibt es so einiges zu entdecken.

Das Abenteuer startet in Port Elizabeth.
In Port Elizabeth wurden wir erstmal super freundlich in unserer Unterkunft dem Beachwalk Bed & Breakfast empfangen. Diese Unterkunft ist wärmstens zu empfehlen.

Bezüglich Port Elizabeth hatten uns alle immer ganz erstaunt angesehen “was wollt ihr denn da?”. Wussten wir ehrlich gesagt auch nicht. Wir hatten nur den Tipp erhalten, wenn wir doch schon dort sind unbedingt in den Addo Elephant Park zu gehen.
Von der Autobahn ab mit unserem neuen Mietwagen ging es erstmal eine holprige Straße kilometerweise geradeaus bis wir das Tor des Parkes erreichten.

Leider bekamen wir vor Ort keinen Platz mehr bei einer Safari Tour. Jedoch meinte ein Ranger zu uns, es sei heute sowieso sehr schwer Elefanten anzutreffen, da es zu windig sei und Elefanten Wind einfach nicht mögen und sich dann im Gebüsch verstecken.

Also ging es auf eigene Faust mit dem Mietwagen durch das riesige Areal. Und glaubt uns, wir können den National-Park nur weiterempfehlen. Es war mit Sicherheit eines der Highlights. Erst recht als die Elefantenherde, bestehend aus Mini Elefanten und Großen, direkt an uns vorbei wanderte – was ein wahnsinns Moment! Wir hatten also richtig Glück und hatten trotz schlechter Witterung an die 20 Elefanten gesehen. Zudem noch Kudos, Zebras, Warzenschweine, Antilopen, eine Schildkröte usw. Wenn man sich in Wasserlochnähe aufhält findet man auf jeden Fall Tiere - nur die Löwen und Geparden blieben leider aus. Wir hätten Stunden im Park verbringen können, doch leider schloss er die Tore gegen 18 Uhr.

Klippen, Dassies und Sonnenbrand

Am nächsten Tag ging es direkt wieder weiter in den nächsten National Park. Den Tsitsikamma National Park, der vor allem durch den Otter Trail bekannt ist. Da wir ziemlich früh dran waren erkundeten wir die Gegend erst einmal ein wenig und krachselten über die spitzen Klippen, die übersät waren mit den kleinen niedlichen Dassies oder auch Klippschliefer genannt. Eines mitzunehmen hat leider nicht ganz geklappt. Nachdem wir uns dann erstmal einen schönen Sonnenbrand in der Mittagssonne gegönnt hatten ging es zurück zur Rezeption um unsere Schlüssel für die Forest Cabin im Storms River Mouth Rest Camp abzuholen. Grillmöglichkeiten gab es hier übrigens einige und in unserer Cabin war auch Grillequipment vorhanden, nur hatten wir leider nichts dafür eingekauft und der nächste Supermarkt war ziemlich entfernt.

Nach Bezug unseres Zimmers ging es dann eine kleine Runde spazieren, denn wandern kann man es nicht wirklich nennen. Wir hatten einen schönen, einfachen Pfad des Otter Trails vor uns der hinter dem Storms River Restcamp Restaurant los ging bis zur Suspension Bridge. An der Hängebrücke angekommen hatten wir erstmal das schöne Gegenlicht ausgenutzt bevor es hinter dem Berg verschwand.
Weiter ging es Richtung Knsyna. Doch zuvor machten wir einen Abstecher im Nature’s Valley. Wir waren recht früh dort und es war unfassbar, man konnte die Menschen dort am Strand an einer Hand abzählen. Der Strand war paradiesisch und auch Delfine waren zu sehen – doch weit und breit kaum ein Mensch. Also definitiv ein must-do! In Knysna waren wir zudem in einer wunderschönen Unterkunft mit riesiger Gartenanlage, der Stannards Guest Lodge, betrieben von Franzosen. Dementsprechend lecker war das Frühstück. Die Gastgeber waren sehr bemüht und hatten gute Tipps. Einer davon war zu den Knysna Heads zu gehen. Dort gibt es auch ein super leckeres Cafe mit noch leckeren Torten und einem sagenhaften Ausblick: das East Head Cafe.

Von da an ging unsere Reise weiter in’s Landesinnere nach Outdshoorn. Auch die Unterkunft dort, die De Zeekoe Guest Farm, war wirklich wieder hervorragend, genauso wie das Essen. Jedoch war Outdshoorn selbst nicht so spannend, denn hier waren die “Highlights” Straußenreiten und ähnliches, was nun wirklich gar nicht geht.

Bitte vermeiden: der Knysna Elephant Park. Wird überall in den Reiseführern empfohlen (auch im lonley planet). Den Tieren geht es aber mit Sicherheit nicht gut und es ist keineswegs ein Erlebnis verglichen mit dem Addo Elefant Park. Die Fläche für die Elefanten ist verhältnismäßig winzig und es wird eine einzige Touri-Show daraus gemacht (Elefanten füttern etc.).

Nächster Stop war Montagu, ein verschlafenes Weindörfchen. Wirklich schön, vor allem die viktorianische Architektur. Unsere Unterkunft war wiederum ein Traum, das Malherbe Guest House. Hier wurde uns ein wunderbares Frühstück serviert mit Ei, frischem Obst und allem drum und dran.
Letzter Stop war dann schlussendlich Stellenbosch vor Kapstadt. Stellenbosch ist glaube ich so ziemlich der Traum für jeden Studenten. Ein richtig schönes Städtchen mit absoluten good-vibes-flair. Zudem kann man hier noch richtig tolle Wine-Tours machen. Im Summerwood Guest House hatten wir den Abschluss unserer Südafrika Reise. Das Frühstück war so lecker, es gab das unterschiedlichste an Gebäck, Lachs, kleine Gläschen mit frischem Obst und hier wurde auch wieder das Ei zubereitet z.B. zum Tost mit Rührei und Lachs – super lecker!

Wir hatten alle unsere Unterkünfte für die Garden Route über Elefant Tours in Gundelfingen gebucht und das war wirklich praktisch, denn es war zum einen bequem und man wusste man bekommt etwas Gutes da die Angestellten dort wirklich Ahnung haben von was sie sprechen. Südafrika, ich komme definitiv wieder!
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2 Comments

  1. Amely Rose
    1 Jahr ago

    Ach wie wundervoll die Bilder sind, da bekommt man direkt Fernweh.
    Und bei den Elefanten war ich wirlklich ein bisschen Eifersüchtig.
    Danke für die tollen Eindrücke.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

    Reply
    1. lifeviewstory
      1 Jahr ago

      Liebe Amely, vielen Dank für die lieben Worte. Kann dir einen Roadtrip dort nur empfehlen! 🙂

      Reply

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