In Italien, Travel Stories

48 Stunden Bella Italia

Roadtrips haben einfach etwas spannendes an sich. Fünf Länder durchquerten wir auf dem Weg nach Bella Italia – Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein und schlussendlich kamen wir in Italien an. Italien steht für mich für wunderschöne Häuschen, kleine schmale Gassen, die gefüllt sind mit den besten Lokalen, Pizza, Gelato und la dolce Vita. In Italien ist’s einfach schön, deswegen macht man nie was falsch, wenn die Wahl auf Italien fällt.

Endlich angekommen. Um kurz vor 12 Uhr, nach Stau und Regen auf den Straßen kamen wir in unserem Airbnb an. Der Besitzer, Mario, war unglaublich freundlich und das Airbnb auch extrem günstig. Für 3 Nächte bezahlten wir 165 € zu zweit. Es liegt in Erba, das nur 20 Minuten Fahrt genau zwischen Como und Lecco liegt.

Wir sind in Como, gelegen am Südufer des Comer Sees. Como ist die perfekte Stadt um ein wenig durch die kleinen bunten Gassen zu schlendern. Parken ist hier allerdings nicht so einfach und auch ziemlich teuer, obwohl wir nicht ganz so nah am See parkten (12 € für 5 Stunden).

Es gibt genügend leckere Lokale. Allerdings sind alle nicht ganz so preiswert. Geht jedoch am Besten nicht direkt am See essen, umso näher der See, umso teurer wird das Ganze. Wir setzen uns, essen genüsslich unseren Caprese Salat, beobachten die Menschen um uns herum und lauschen den italienischen Gesprächen der Nachbartische.

Bei einem Dessert waren wir uns sofort einig und so stolpern wir in eine kleine süße Bäckerei. Der leckere Kuchen mit Beeren lacht uns sofort an. Wir nehmen ein großes Stück – 18 € für einen einfachen Beerenkuchen. Er war zwar wirklich lecker, aber ich empfehle euch Läden zu vermeiden, die mit Kilopreisen arbeiten und abwiegen, dann erspart ihr euch den Schrecken.

12 HOURS
LATER
IN COMO

20
HOURS
LATER

Es wird noch besser! Bellagio ist das italienische Dörfchen schlichtweg. Wirklich, wir waren total fasziniert von den kleinen Gässchen und mussten durch alle mehrmals durchlaufen. Immer wieder entdeckt man eine neue Gasse und schön gelegene Plätzchen und Geschäfte. Wenn ihr also am Comer See seit geht definitv nach Bellagio, am Besten auch gegen Abend, da ist es nicht mehr ganz so überlaufen von den Touristen, da die meisten von Como mit der Fähre dort hin gelangen.

Wenn ihr mit dem Auto unterwegs seit ist die Straße von Como nach Bellagio allerdings nichts für schwache Nerven – super schmal und die Italiener kommen ständig um die Ecke gerast.

Gelato ist ein absolutes Muss und so gönnen wir uns eine Kugel dunkle Schokolade in einer der Gassen – unglaublich, es zergeht auf der Zunge und schokoladiger ging es nicht.

Anschließend waren wir noch in einem ganz schönem Ristorante, gelegen inmitten der kleinen Gässchen.

Ciao Milano! Nach etwas länger als einer Stunde Fahrt mit dem Zug für gerade mal 4,80 € kommen wir in Mailand an der Stazione Cadorna. Diese liegt direkt am Castello Sforzesco.

Ein sehr beeindruckendes Bauwerk, vor allem wegen seiner Größe und den verzierten Torbögen und Wänden, definitv einen Abstecher wert. Von dort aus ging es für uns Richtung des Mailänder Doms. Hier finden wir in einer Seitengasse, der Via Marcello Malpighi, ein nettes Frühstückscafe. Das “Ca'puccino” hat eine gute Auswahl an Eier-Varationen, frischem Obstsalat, diversen Kaffees, Smoothies und vielen anderen leckeren Gerichten.

Wir schlendern weiter durch die vielen Straßen und machen eine Pause im Giardini Indro Montanelli, einer sehr schönen Parkanlage.

32 HOURS
LATER IN
MILANO

FOOD

Ca'puccino
Via Marcello Malpighi, 1
Frühstück und Lunch

Pavé
Via Felice Casati, 27
Frühstück

Mint Garden Cafe
Via Felice Casati, 12
Frühstück

Taverna del borgo
Via Madonnina, 27
Typisch italienisch

Panini Durini
mehrere Standorte
Snack/Lunch

HIGHLIGHT
der Hauptfriedhof,
Cimitero Monumentale.

Er liegt zwar etwas weiter weg vom Zentrum, aber nehmt euch unbedingt die Zeit ihn zu besuchen. Generell ist hier eine Grabstätte großzügiger als die andere angelegt. So versuchen sich das Mailänder Großbürgertum gegenseitig an Prunk zu übertreffen.

40
HOURS
LATER

Anschließend ging es für uns noch nach Brera. Brera ist ein schönes kleines Viertel mit sehr vielen Möglichkeiten Essen zu gehen. Hier reiht sich ein Lokal an das nächste und man kann sich vor Auswahl kaum entscheiden. Wir waren in der Taverna del borgo und haben uns zur Vorspeise Burrata gegönnt und danach noch eine leckere Pizza in Herzform. Preislich war es nicht ganz so günstig, da die Preise natürlich überall sehr ähnlich sind, aber hier wird man definitv fündig und kann danach noch ein Eis in Blumenform genießen bei Amorino Gelato.

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